Info für Schüler

Österreichisches Know-How im Tunnelbau ist international sehr gefragt. Besonders die Neue Österreichische Tunnelbaumethode ("NÖT") ist weltweit anerkannt und angewandt. Mit dem Abschluss des Studiums bist du für ein erfolgreiches Arbeiten in diesem Bereich bestens vorbereitet.

Die Berufsaussichten im In- und Ausland sind "sehr gut" !

Folder Rohstoffingenieurwesen

Video: "Studium GEOTECHNIK und TUNNELBAU"

Tätigkeitsfeld

Interessante Aufgabestellungen ergeben sich in diesem Beruf jeden Tag aufs neue.
Arbeit findest Du bei:

  • Ingenieurbüros (Planung, Projektierung und statische Berechnungen),
  • Tunnelbau- und Zulieferfirmen (Bauausführung und Verkauf),
  • Behörden (Kontrolle und Erteilung von Genehmigungen)
  • Forschung

Zukunft

Exzellente Zukunftsperspektiven ergeben sich aus dem zunehmenden Bedarf an:

  • unterirdischen Verkehrswegen (Bahn, U-Bahn und Straße).
  • Kavernenbauten für Sport- und Forschungsstätten, für Kraftwerke oder für Endlager.
  • Ver- und Entsorgungsleitungen, die zunehmend in grabenloser Bauweise (Micro-tunneling) gebaut werden.

Voraussetzungen

Wenn du folgende Eigenschaften mitbringst, steht dem erfolgreichen Abschluss des Studiums Natural Resources – Schwerpunktfach Geotechnik, Geoinformatik und Tunnelbau und einer vielversprechenden Karriere im Tunnelbau kaum etwas im Wege:

  • Technisches Verständnis
  • Flexibilität
  • Teamgeist
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Fremdsprachenkenntnisse und die Bereitschaft, Fremdsprachen zu lernen
  • Bereitschaft, im Ausland zu arbeiten

Rohstoffingenieurwesen

Schwerpunktfach Geotechnik und Tunnelbau

Das in Österreich einzigartige Studium „Rohstoffingenieurwesen“ mit dem Schwerpunkt „Geotechnik und Tunnelbau“ an der Montanuniversität Leoben dauert 10 Semester und verbindet Theorie und Praxis auf vorbildliche Weise. Es gliedert sich in das 6-semestrige Bachelorstudium „Rohstoffingenieurwesen“ und in das darauf aufbauende 4-semestrige Masterstudium „Geotechnik und Tunnelbau“.
Das erste Studienjahr ist als Eingangsphase zur Orientierung für alle Studienrichtungen an der Montanuniversität weitgehend gleich. Dadurch ist ein Wechsel der Studienrichtung mit Ende des ersten Jahres problemlos möglich. Die Grundlagenfächer Mathematik, Chemie, Physik und Mechanik werden in dieser Eingangsphase vertieft. Unterschiede in der vorher absolvierten Schulausbildung werden ausgeglichen.
Ab dem 2. Semester wird das Studium mit Fächern wie Mineralogie und Geologie fachspezifischer. Aufbauend auf den Grundlagenfächern erfolgt nun eine umfassende allgemeine technische Grundlagenausbildung. In weiterer Folge bietet das Studium ab dem 4. Semester eine breite Fachausbildung, die den gesamten Bereich vom Abbau fester mineralogischer Rohstoffe über die Aufbereitung und Veredlung bis hin zur Baustoffproduktion sowie den Tunnelbau und das Vermessungswesen, abdeckt. Eine eigenständig verfasste schriftliche Arbeit ergänzt Deine Ausbildung zum Rohstoffingenieur.
Nach erfolgreicher Absolvierung dieser 6 Semester schließt Du mit dem akademischen Grad eines Bachelors der technischen Wissenschaften ab. Bereits jetzt bist Du bestens für die Übernahme von leitenden Funktionen in kleinen bis mittelgroßen Betrieben der Rohstoffindustrie befähigt sowie für Aufgaben des Tunnelbaus in Planung und Baudurchführung.
Arbeitsmöglichkeiten bestehen im gesamten Bereich von der Gewinnung mineralischer Rohstoffe, über Tätigkeiten in der Aufbereitung der Rohstoffe zu marktfähigen Produkten, bei Aufgaben des Tunnelbaus in Ingenieurbüros, in der Bauindustrie oder bei Bauherrn sowie bei der Herstellung von Baustoffen wie Zement, Kalk und Gips.

Der Abschluss dieses Bachelorstudiums ist die Basis für eine weitere akademische Ausbildung bis zum Master in folgenden Bereichen:

·         Rohstoffgewinnung und Tunnelbau mit den Schwerpunktfächern:

o    Rohstoffgewinnung

o    Geotechnik und Tunnelbau

o    RawMaterials and Energy Systems

·         Rohstoffverarbeitung

o    Aufbereitung und Veredlung

o    Baustoffe und Keramik

o    Mineral Processing and Energy Systems

Ziel des Masterstudiums ist eine Vertiefung und Verwissenschaftlichung der Ausbildung in den Ausbildungsschwerpunkten auf internationalen Niveau. Somit bist du als Absolvent bzw. Absolventin sowohl im In- als auch im Ausland einsetzbar.
Das Masterstudium Geotechnik und Tunnelbau umfasst 3 Semester an fachspezifischen Lehrveranstaltungen. Das 4. Semester ist für die Anfertigung einer Masterarbeit, häufig in Zusammenarbeit mit Industrie und Wirtschaft, vorgesehen. Übungen, eine einschlägige Praxis im In- oder Ausland, Exkursionen und insbesondere die Masterarbeit fördern Deine Fähigkeit zur praktischen Arbeit und die Umsetzung der Theorie in die Praxis.
Zusätzlich bietet Dir das Masterstudium ergänzende technische, wirtschafts- und betriebswissenschaftliche sowie informationstechnologische Fächer an. Der Ausbildungsschwerpunkt Geotechnik und Tunnelbau befasst sich vertiefend mit der geotechnischen Erkundung, der Planung, der Ausschreibung und der Errichtung von Untertagebauwerken, einschließlich der zugehörigen Bereiche aus der Vermessung, des geotechnischen Messens, der Geoinformation, des Bauvertragswesens und des Baumanagements.
Ein Teil der Ausbildung erfolgt auf Englisch, um der internationalen Anforderungen abzudecken. Das Masterstudium schließt mit dem Grad eines Master of Science (M.Sc.) ab.

Praktikum

Im Laufe Deines Studiums musst Du eine facheinschlägige Praxis im Ausmaß von mindestens 120 Schichten (90 im Rahmen des Bakkalaureatsstudiums und 30 im Rahmen des Magisterstudiums) ableisten.

Dadurch lernst Du die Arbeit im Berg- und Tunnelbau hautnah kennen. Dies soll Dir helfen, die Arbeitsabläufe und die Probleme Vorort besser zu verstehen. Bei der Arbeit untertage kann eine gute körperliche Verfassung nicht schaden. Gutbezahlte Ferialjobs, oft auch im Ausland (Deutschland, Kanada, Australien,...), sind keine Seltenheit.

Weitere Informationen erhältst du am besten über uns

E-Mail:  subsurface(at)unileoben.ac.at

wo wir dir auch gerne noch weitere Fragen beantworten.